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Lotus Quartett

Lotus Quartett

1992 in Tokyo gegründet und seit vielen Jahren in Stuttgart ansässig, ist das Lotus Quartett eines der wenigen rein weiblich besetzten Quartette, das über Jahrzehnte in annähernd unveränderter Besetzung auf Top-Niveau gespielt hat. Die für den Geist des Ensembles charakteristische Synthese kultureller Einflüsse aus Japan und Deutschland bekommt nun weitere Impulse: Mit der Spielzeit 2025/26 wird Christine Busch Teil des Quartetts. Die als Professorin in Stuttgart lehrende Geigerin ist solistisch vor allem auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis hervorgetreten. Sie hat viel beachtete Aufnahmen vorgelegt, darunter eine Einspielung der Sonaten und Partiten von Johann Sebastian Bach. Neben ihren Aktivitäten als Konzertmeisterin internationaler Klangkörper hat sich Busch intensiv dem Quartettspiel gewidmet. Seit der Neubesetzung wechseln sich Sachiko Kobayashi und Christine Busch in den beiden Geigenparts ab. Erstes großes Vorhaben in neuer Konstellation ist im März 2026 eine Japan-Tournee. Neben den drei Streichquartetten von Johannes Brahms werden Werke von Mozart, Schubert und Webern auf dem Programm stehen.

 Sachiko Kobayashi

Sachiko Kobayashi

Violine

Sachiko Kobayashi studierte an der Tokyo National University of Fine Arts and Music und bei Wilhelm Melcher an der Musikhochschule Stuttgart. Sie gewann 1993 den dritten Preis beim Japanischen Musikwettbewerb und trat bereits während ihres Studiums als Konzertmeisterin des "Ensemble of Tokyo" auf. Neben ihrer Karriere mit dem Lotus Quartett ist sie seit 2008 Konzertmeisterin der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim, mit der sie häufig als Solistin auftritt. Seit 2017 unterrichtet sie an der Fukuroi Chamber Music Academy in Japan.

Christine Busch

Christine Busch

Violine

Christine Busch, geboren in Stuttgart, wuchs am Rande der kleinen Stadt Mössingen/Tübingen auf. Sie studierte Violine in Freiburg, in Wien und in Winterthur und wirkte schon in dieser Zeit beim Concentus Musicus Wien, beim Chamber Orchestra of Europe und beim Freiburger Barockorchester mit. Seitdem war sie als Solistin und Kammermusikerin sowohl mit der «modernen» als auch mit der «Barock-» Geige gleichermaßen erfolgreich in Konzerten weltweit zu hören. Als Konzertmeisterin arbeitete sie in den letzten Jahren fest mit Philippe Herreweghe und in Stuttgart mit Kay Johannsen zusammen. Sie leitete auch in dieser und solistischer Funktion u.a. die Kammerakademie Potsdam, die Camerata Bern und das Philharmonische Orchester Freiburg und das Barockorchester des Collegium Vocale Gent.
Christine Busch ist auf zahlreichen CDs zu hören, herausragend die in zahlreichen internationalen Medien hervorragend besprochene CD „Sei Solo“ mit den Sonaten und Partiten von J.S. Bach, die Christine Busch für Philippe Herreweghes Label „Phi“ mit ihrer Barockgeige aufgenommen hat.
Ihre meistverkaufte CD ist die „Mitsing“-CD zum vielgeliebten „Wiegenlieder“ -Buch der Verlage Carus/Reclam, das ihr Mann Frank Walka illustriert hat.
Nach ihrem Studium unterrichtete Christine Busch als Professorin an der Hochschule der Künste Berlin und wechselte im Jahr 2000 an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Sie gründete vor Kurzem auch das Ensemble „Incanto della Musica“ - Zauber der Musik :)
Mehr Informationen zu Christine Buschs Aufnahmen finden sie auf www.christine-busch.de

Tomoko Yamasaki

Tomoko Yamasaki

Viola

Tomoko Yamasaki studierte an der Soai-Universität in Osaka.

Nach ihrem Abschluss 1990 wurde sie zur Solobratscherin des neu gegründeten Century Orchestra Osaka ernannt. Seit sie das Orchester 1992 zugunsten des Lotus Quartetts verließ, ist sie immer wieder als Solistin aufgetreten, zuletzt mit Bartóks Bratschenkonzert beim Abonnementkonzert zum 30-jährigen Bestehen des Century Orchestra im Jahr 2019. Sie gibt häufig Solokonzerte und wurde vom Hyogo Performing Arts Center Orchestra eingeladen, 2020 gemeinsam mit dem Ersten Konzertmeister der Wiener Philharmoniker, Folkhard Steude, als Solistin aufzutreten.

 Chihiro Saito

Chihiro Saito

Violoncello

Chihiro Saito studierte bei Reine Flachot an der Tokyo National University of Fine Arts and Music, bevor sie ihre Ausbildung bei Peter Buck und der Barockcellistin Kristin von der Goltz in Deutschland fortsetzte. Die mehrfache Preisträgerin ist als Solistin sowohl auf dem modernen als auch auf dem Barockcello zunehmend bekannt geworden. Im Jahr 2011 verschafften ihr Solokonzerte in Tokio und Osaka unter dem Titel "The Evolution of the Violoncello" als in Europa tätige japanische Cellistin mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung. Darüber hinaus ist sie zunehmend als Bass-Continuo-Spielerin gefragt.